Ich persönlich finde ja, dass die Kritiker nicht ganz unrecht haben.
300[1] ist ein Film der eigentlich nur darin überrascht, dass sich die Leute nicht darüber streiten, ob es ein guter Film ist oder nicht, sondern warum es ein guter Film ist.
Ich persönlich mag Filme oder Geschichten, in denen Kämpfe und Kriege nach festen Regeln geführt werden.
So ist zum Beispiel der Film Hooligans[2] für mich insofern interessant, als dass dort auch der Kodex zwischen den Hooligans zum Teil eine Rolle spielte.
Das gleiche ist Last Samurai[3]. Dort wurde das Leben der Samurai, ihr Ehrbegriff und die Loyalität vermittelt.
Natürlich waren das keine Dokumentationen über Hooligans oder Samurai sondern klassische Filme. Allerdings war es sehr interessant. Ebenso sollte ich auch Die Geisha[4] erwähnen.
Das gleiche, neben den optischen Leckerbissen, ist bei 300 der Fall.
Dort laufen 300 Elitekrieger los und wollen ihre Stadt verteidigen und es wird von Anfang an die Grausamkeit der Spartaner erklärt und nahe gebracht. Ebenso ihre genetische Überlegenheit durch die Tötung von Schwachen Kindern. Nicht gut, aber für das Kriegervolk wohl überlebenswichtig.
Ok ich gebe es zu, es ist größtenteils nur eine Schlacht, aber die Optik ist der helle Wahnsinn.
Sobald die Kamera auch nur im Begriff war, einen Panoramablick einzufangen, kam ein das Bild wie gemalt vor.
Das Auge hat in diesem Film einen wahren Hochgenuss erlebt.

