Juni 13th, 2007

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Die Heimat einmal von unten - Berliner Unterwelten

Mittwoch, Juni 13th, 2007

Ich habe gestern an einer kleinen Überraschung für ein angehendes Brautpaar teilgenommen.

Das Brautpaar wurde mit einer Führung durch die Berliner Unterwelt überrascht und meiner einer war dabei. Obwohl ich das Brautpaar noch nicht einmal kannte. Danke an meine Arbeitskollegin, die mich eingeladen hat :)

20 Uhr gings los, Strecke D. Wir stiegen in Gesundbrunnen erstmal runter und sahen alte Bahnhöfe, die nie benutzt wurden, Tunnel die nie fertig wurden oder im Dritten Reich zweckentfremdet wurden. Meistens wurden Luftschutzbunker daraus gebaut.
Unser Führungsleiter hat seine Informationen geschickt in Geschichten verpackt, gute Spannungsbögen gehabt und auch sehr locker und angenehm auf kleine Störungen reagiert. Zum Beispiel übereifrige, die ihm fast seine Story weggeschnappt hätten.
Nach 3h waren wir fertig und um viele Informationen und Eindrücke reicher. Die Füße taten auch entsprechend weh :)

Der Verein Berliner Unterwelten e.V. bietet täglich zur vollen Stunde eine Führung auf eine von 4 Strecken an.
Die Führung sollte man in Gruppen von 15 bis maximal 25 Leuten machen, denn weniger wird teuer, mehr wird nervig.

Alles in allem durchweg positiv. Es ist gut, dass es Leute gibt die so etwas machen, sich engagieren und dadurch wertvolles Wissen weitergeben.

Ich kann es sowohl Besuchern als auch Einwohnern von Berlin nur empfehlen. Macht das mal mit!

Seadragon und Photosynth

Mittwoch, Juni 13th, 2007

Seadragon[1] ist eine Technik, um Daten von beliebiger Größe, Art und Anzahl darzustellen. So sollen die Performance lediglich von der Pixelanzahl des Displays abhängen. Wie in einer Demo[2] zu sehen ist, ist die Navigation zwischen High-Quality Bildern (eins davon mit 300 Megapixeln) extrem flüssig möglich. Durch die Skalierung kann man also aus einem Buch (in der Demo ein Charles Dickens Buch) soweit skalieren, dass man entweder das komplette Buch sieht oder einen einzelnen Buchstaben des Buchs auf Displaygröße hat. Alles ohne größere Ruckeleien, Ladepausen oder ähnliches.

Sicher, wir wissen nicht was für Hardware dort benutzt wurde, dennoch ist es schon beeindruckend. Sollte das auf normalen PCs die man heute für 500-1000 Euro bekommt ebenso gut funktionieren, dann wäre das schon eine echte Revolution.

Photosynth[3] ist nun eine Art Flickr[4]-Konkurrenz. Sie basiert auf der oben genannten Technik Seadragon und verknüpft normale Fotos und ermöglicht es dadurch (wie in der Demo zu sehen) ganze Gebiete zu betrachten. Die Fotos die dabei benutzt werden, sind im Internet vorhandene Bilder, die miteinander verknüpft zum Sightseeing einladen.

Ich kann jedem nur Empfehlen die oben verlinkte Demo zu betrachten, denn das was man dort sieht ist schon sehr beeindruckend.

[1] Seadragon
[2] Jaw-dropping Photosynth demo
[3] Photosynth
[4] Flickr

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